Ausufernde Gewalt im Kreis Groß Gerau – Was ist vorgefallen?

Bei einem Streit in der Rüsselsheimer Innenstadt ist ein 20 Jahre alter Mann durch Messerstiche schwer verletzt worden. Die mutmaßlichen Täter sind auf der Flucht.

Am frühen Freitagabend ist es auf dem Löwenplatz in der Innenstadt von Rüsselsheim offenbar zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Männern und einer Frau gekommen. Im Verlauf des Streits wurde ein 20 Jahre alter Mann niedergestochen und schwer verletzt. Die 25 Jahre alte Frau wurde ebenfalls verletzt. Ihre Verletzungen seien minder schwer, teilte die Polizei mit.

Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass es sich um zwei Täter handelt. Nach beiden werde intensiv gefahndet, so die Beamten am Samstag. Am Freitag hatten die Beamten noch von einem Täter gesprochen.

Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar. Zeitweise kreiste ein Hubschrauber über der Innenstadt. Die Staatsanwaltschaft in Darmstadt ermittelt wegen versuchter Tötung.

Sendung: hr-iNFO, 19.06.2020, 23 Uhr

Veröffentlicht am 19.06.20 um 22:36 Uhr

Quelle: hessenschau.de

Kreisverband:Pressemitteilung / 24. Juni 2020

Die AfD Groß-Gerau ist entsetzt aufgrund der ausufernden Gewalt im Kreis Groß-Gerau und fordert Maßnahmen. Die AfD Kreis Groß-Gerau äußert ihre tiefe Besorgnis über die sich häufenden Messerattacken im Landkreis und fordert von den Verantwortlichen eine Politik der Sicherheit für die Bürger. Nach einer erneuten Messerstecherei mit lebensgefährlichen Verletzungen fordert die AfD Groß-Gerau, dass endlich geeignete Maßnahmen im Kreis ergriffen werden. Die Politiker stehen dafür in der Verantwortung. Hinzu kommt eine Informationspolitik, die mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Die Bürger haben ein Recht zu erfahren, welcher Kriminalität sie ausgesetzt sind, was die Hintergründe dafür sind und was dagegen getan wird. „Wie zuvor in Kelsterbach wurden diesmal in Rüsselsheim Menschen mit dem Messer niedergestochen. Zum Glück kam dabei niemand ums Leben! Die Öffentlichkeit wird über die Hintergründe und Fahndung im Unklaren gelassen, das sorgt in der ohnehin aufgeladenen Stimmung unter der Bevölkerung für weiteren Zündstoff“, rügt der Kreisvorstand der AfD und fordert eine rasche und schonungslose Aufklärung der beiden Fälle. „Es grenzt schon an Satire, wenn in einem Artikel des Groß-Gerauer Echo vom vergangenen Wochenende fehlende Tagestouristen in der Stadt Rüsselsheim beklagt werden, aber gleichzeitig der Ruf nach mehr Polizei immer lauter wird. Dieses Klima der Gewalt und der Missachtung der Polizei befördert wie in Dietzenbach und zuletzt in Stuttgart geschehen brutale Übergriffe gegen Ordnungskräfte. Politiker wie Frau Esken und TAZ Mitarbeiter stärken diesen Tätern durch pauschale Rassismus-Verleumdung der Polizei und Hetzkampagnen dabei noch den Rücken. Wie soll da auf Dauer ein friedliches Zusammenleben noch möglich sein? Es ist fast schon naiv zu glauben, dass sich nach den vielen abschreckenden Schlagzeilen noch ehrenamtliche Polizeihelfer finden lassen, um die Stadtpolizei zu entlasten. Das dürfte auch der Grund sein, weshalb z.B. in Stockstadt und Biebesheim zwei Jahre nach dem Beschluss noch immer keine Ordnungskräfte gefunden wurden.

Irmgard Horesnyi Sprecherin des Kreisverbandes AfD-Groß-Gerau

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