Das Kulturleben in GG und „rechtes Gedankengut“

Zum ersten mal in unserer Funktion als Kreistagsabgeordnete folgten wir zu dritt der Einladung der Sparkassen-Stiftung zu einer Vernissage zur Wanderausstellung „Soziokultur rollt auf!“ am 6. Juni.

Es war ein netter Abend, mit informativen Reden, aufgelockert durch die Einlagen eines Jongleurs und umrahmt von einem Gesangsduo. Leider kamen wir am Abend selbst nicht dazu, uns allen Schautafeln mit der gebührenden Aufmerksamkeit zu widmen, jedoch führten wir einige informative und angenehme Gespräche; das angebotene Infomaterial nahmen wir mit nach Hause, um es dort in Ruhe zu studieren. Das Heft der Sparkassenstiftung gefällt uns sehr gut, es zeigt, dass sich jemand für den Erhalt des für unsere Region typischen Kulturlebens einsetzt, als da wären die Förderung der Mundart, die der Museen im Kreis, Chorwettbewerbe, Sportprojekte, der Kreis rollt, die Nacht der Sinne und viele mehr.

Einen Punkt des Abends fanden wir allerdings betrüblich. Dies war, als ein Verantwortlicher des Kulturcafés meinte sagen zu müssen, dass es keinen Platz für „rechtes Gedankengut“ geben dürfe. Wir halten den Ausdruck „rechtsextremistisches Gedankengut“ für angemessener. Das Wort „rechts“ ist historisch positiv belegt, wie z.B. in den Begriffen „rechtschaffen“, „Rechtes tun“, „rechter Pfad“ usw. Bis in die jüngere Zeit waren Politiker wie Kanzler Kohl stolz darauf, dass sie sich rechts verorteten. Es ist schade, dass man inzwischen unablässig versucht, das Wort „rechts“ negativ zu belasten.

In einem Feedback-Schreiben an die Veranstalter, das sowohl Dank für den Abend enthielt, als auch das Engagement der Stiftung lobte, brachten wir auch diesen Kritikpunkt zum Ausdruck.

Dalida Dittmar, Thorsten Blümlein, Peter Rak

2016-06-06 Sparkasse Vernissage klein
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