Der AfD-Kreisverband Groß-Gerau hinterfragt den Vorstoß der CDU, die Hilfspolizei in Rüsselsheim mit Waffen auszustatten

Der Kreisverband der AfD Groß-Gerau nimmt den Vorstoß der Rüsselsheimer CDU, im Zuge eines Modellversuchs die Rüsselsheimer Stadtpolizei mit Waffen und Bodycams auszustatten, mit einiger Verwunderung zur Kenntnis.

Die AfD-Kreissprecherin, Frau Irmgard Horesnyi fragt nach dem Grund für diese plötzliche Meinungsumkehr. „Schließlich“, so die Sprecherin, „hat man zuvor auch von Seiten der CDU jegliches Ansteigen der Gewalt, insbesondere die, die auf den starken Zuzug von Menschen aus dem türkischen und arabischen Raum zurückgeht, sofort als Angstmache abgetan und die AfD und den sogenannten Rechtspopulismus beschuldigt. Warum werden die Forderungen nach Waffen nun aber nicht ausreichend und ehrlich begründet?“

Die Kreissprecherin führt aus, dass der lapidare Hinweis auf ein „immer aggressiveres Auftreten“ am Kern des Problems vorbeigehe und als Begründung für die vorgeschlagene Gesetzesänderung nicht ausreiche. Wenn man überlege, einfache Hilfspolizisten mit Schusswaffen auszustatten, dann zeige dies, dass die Sicherheitslage tatsächlich katastrophal sei.

Die AfD vertritt die Meinung, dass eine personelle Aufstockung von ausgebildeten Polizeibeamten in Rüsselsheim der deutlich bessere Weg sei, um das erschütterte Sicherheitsgefühl der Rüsselsheimer Einwohner zu verbessern.

Hingegen sei die Behauptung der Fraktion von Bündnis 90/Grüne, für Rüsselsheim existiere keine besondere Gefahrenlage nach Auffassung der AfD-Kreissprecherin ein weiterer Beleg für deren bekannte Realitätsverleugnung.

Die letzte Schießerei in der Innenstadt und weitere Vorkommnisse zeigten doch deutlich, dass der Ruf nach Sicherheit nichts mit „Emotionen und subjektiven Empfindungen“ zu tun habe, sondern eine berechtigte Forderung und Folge der offen daliegenden und gefährlichen Realität in unseren Städten sei. 

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