Kreis Groß-Gerau muss weitere 1000 „Flüchtlinge“ aufnehmen

Der Kreis Groß-Gerau wurde am Nachmittag des 29. Oktober vom Land Hessen beauftragt, eine weitere Notaufnahmeeinrichtung für bis zu 1.000 Flüchtlinge einzurichten. Die Einrichtung muss bis Sonntag, 1. November, 11 Uhr, betriebsbereit sein. Bis zu 500 Menschen werden dann in einer Industriehalle in Riedstadt-Goddelau, Stahlbaustraße 56 auf dem Gelände der Firma Allkran Hellmich untergebracht werden können. Die zuständigen Stellen des Kreises treffen hier in Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen derzeit die notwendigen Vorbereitungen. Der Standort für eine weitere Notunterkunft für bis zu 500 Personen steht zur Zeit noch nicht fest. Bei der Betreuung der Flüchtlinge werden auf absehbare Zeit auch Beschäftigte der Kreisverwaltung eingesetzt, die sich freiwillig für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt haben. Dies kann in einzelnen Bereichen durchaus zu einer Einschränkung der Dienstleistungsangebote der Kreisverwaltung führen. Landrat Thomas Will und Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer bitten dafür um Verständnis und dankten zugleich den haupt- und ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz: „Wir sind gut vorbereitet und werden den Flüchtlingen nach ihrem beschwerlichen Weg zu uns eine erste menschenwürdige Unterkunft bieten können.“ Riedstadts Bürgermeister Werner Amend sicherte alle notwendige Unterstützung der Stadt zu: „Wir stehen vor einer großen Aufgabe, die wir aber gemeinsam bewältigen werden.“

Zur Information über die Einrichtung laden Kreis und Stadt am Mittwoch, dem 4. November, 19 Uhr, zu einer Bürgerversammlung in die Christoph-Bär-Halle nach Goddelau ein.

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