unveröffentlichte Leserbriefe: zum Extremismusbericht

Wenn ein Bewußtsein für gefährliche Extremismusformen geweckt werden soll, dann ist das nur zu begrüßen. Gewalttätiger Rechtsextremismus (Flüchtlingsheime anzünden) gehört genauso verurteilt wie gewalttätiger Linksextremismus (Polizisten verletzen, Polizei- und AfD-Autos anzünden und AfD-Büros und -Veranstaltungen attackieren) oder die Gewalt im Namen des Islam. Auch im Kreis Groß-Gerau gibt es eine intolerante linke Blockadegewalt. Man muß nur eine größere AfD-Veranstaltung besuchen, um zu erkennen, daß nur durch Polizeikräfte ein gewaltsames Übergreifen verhindert werden kann. Wenn dann im Kreistag aufgrund eines „Gefälligkeitsgutachtens“ (Horst Zickler) der Extremismus fast ausschließlich bei der AfD verortet wird, oder sogar „in der Mitte der Gesellschaft“, dann lebt der Kreistag in einer Blase. PC in Reinform. Wenn die Netze voller Häme, Haß und Unflätigkeiten sind, dann kommt das nicht „nur von rechts“. Abschalten, weggehen, nicht reagieren! Die Kritik an unserer Regierung ist jedenfalls nicht „Haß und Hetze“, sondern ein demokratisch gebotenes Ringen. Wer Islamismus und linke Gewalt wenig, dafür umso mehr rechte Meinungen anprangert, lebt verirrt in einem irrealen Paralleluniversum.

Herbert Klupp, Rüsselsheim

hier die Absage der Redaktion:

Sehr geehrter Herr Klupp,

vielen Dank für Ihren Leserbrief. Wir werden ihn jedoch nicht veröffentlichen, da er inhaltliche Fehler in Bezug auf den Extremismusbericht enthält.

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Groth
Redaktionsleiterin
Main-Spitze
Main-Taunus-Kurier
Groß-Gerauer Echo
Ried Echo

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