Was versteht der Landrat des Kreises Groß Gerau unter „Demokratie leben“?

Aufmerksame Zuhörer erhielten am Samstag auf dem sogenannten „Demokratietag“ im Landratsamt einen Einblick in das wahre Demokratieverständnis des Landrates Thomas Will.

Dieser nahm nur zu gern die Erwähnung einer rechtsextremen Kleinstpartei durch Fabian Jellonek von „achtsegel.org“ als Stichwort auf, um eine völlig unzutreffende Gleichartigkeit mit der größten und demokratischen Oppositionspartei im Bundestag, also der AfD zu behaupten. Nach seinen Worten stelle die AfD ein „Problem“ dar, da ein großer Teil der Bürger in „Gefahr“ wäre, sich mit ihr zu solidarisieren.

Die Sprecherin des Kreisvorstandes, Irmgard Horesnyi, sieht in den Worten des Landrats ein weiteres Beispiel für die andauernde Diffamierung einer demokratisch gewählten Partei und ihrer Wähler durch die bisher im Kreis vertretenen Parteien. „Wer nicht die Meinung der Linksparteien teilt, und hier schließen wir die CDU ausdrücklich mit ein, wird automatisch zum Feind erklärt. Diese Ausgrenzung trifft nicht nur demokratische Parteien, die nicht links stehen, sondern auch Kritiker der Klimahysterie und seit einiger Zeit auch SUV-Besitzer“, stellt Frau Horesnyi fest und beklagt erneut, dass sich die meisten gewalttätigen Übergriffe auf Politiker gegen AfD-Mitglieder richten. „Es ist skandalös, dass auf einem sogenannten Demokratietag unter klatschendem Beifall die abenteuerliche Parole ausgegeben wird, die AfD verschulde diese Angriffe durch ihre politischen Äußerungen selbst und daher seien diese gerechtfertigt.“

Es sei ein Armutszeugnis und diskreditiere die Veranstaltung, wenn das demokratische Recht der Meinungsfreiheit nur für linke Überzeugungen gelten solle. So die Einschätzung der AfD-Sprecherin und schließt: „Jeder Bürger im Kreis sollte sich gut überlegen, ob er dieses „neue Demokratieverständnis“ des Landrates teilen möchte.“

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